Nachbeurkundung einer Geburt im Ausland

Leistungsbeschreibung

Ordnungsgemäß ausgestellte Geburtsurkunden aus dem Ausland werden in Deutschland grundsätzlich anerkannt. Eine Pflicht zur Nachbeurkundung besteht nicht.

Etwaige Übersetzungen und Beglaubigungen der ausländischen Urkunde entfallen somit künftig.

Teaser

Wer im Ausland geboren wurde, kann die nachträgliche Beurkundung der Geburt im Geburtenregister beantragen.

An wen muss ich mich wenden?

An das Standesamt der Gemeinde-, Amts- oder Stadtverwaltung Ihres gewöhnlichen Aufenthaltes (Wohnsitz).

Urheber

Welche Unterlagen werden benötigt?

     

  • Ausländische Geburtsurkunde mit Übersetzung; gegebenenfalls Legalisation / Apostille,
  • gültigen Personalausweis, Reisepass oder Reiseausweis,
  • Ehe- und Geburtsurkunden der Eltern der Person, auf die sich der Eintrag bezieht,
  • gegebenenfalls Einbürgerungsurkunde / Staatsangehörigkeitsausweis.
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Darüber hinaus kann die Vorlage weiterer Urkunden erforderlich sein – erkundigen Sie sich darüber bitte vorab beim zuständigen Standesamt.

Anträge / Formulare

Der Antrag kann formlos gestellt werden.

Antragsberechtigte sind:

     

  • die einzutragende Person selbst,
  • deren Eltern,
  • deren Kinder,
  • der oder die Ehe- oder Lebenspartner(in).
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Welche Gebühren fallen an?

Folgende Gebühren fallen nach der Landesverordnung über Verwaltungsgebühren (Allgemeiner Gebührentarif) an:

     

  • Beurkundung im Geburtenregister: 80,00 Euro,
  • Geburtsurkunde / beglaubigter Ausdruck aus dem Geburtenregister: 15,00 Euro.
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